|
Bescherung für die Vögel:
Einen Baum mit vielen Meisenknödeln, Futterringen- oder Ketten
schmücken. Besonders hübsch sieht es aus, wenn man alles mit roter
Kordel aufhängt.
Bunten Teller mit Äpfeln, Nüssen, Kernen, Haferflocken und Rosinen an
einem trockenen, geschützten Platz aufstellen.
Wer keinen Garten oder Balkon hat kann den Enten im Park mit trockenem
Brot Freude machen.
|
|
|
Weihnachten: (auch „Christfest“ oder „Heiliger Christ“)
ist das Fest der Geburt Jesu Christi und damit, nach
christlichem Glauben, der Menschwerdung Gottes. Hauptfesttag ist
der 25. Dezember, dessen Feierlichkeiten mit Sonnenuntergang am
Vorabend, am Heiligabend (auch „Heilige Nacht“, „Christnacht“,
24. Dezember), beginnen. Er ist in vielen Staaten ein
gesetzlicher Feiertag und Auftakt der Weihnachtsferien; in
Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern kommt als 2.
Weihnachtstag der 26. Dezember hinzu, der allerdings in der
römisch-katholischen Kirche nicht als Weihnachts-, sondern als
Stephans- oder Stefanitag bzw. im Fall eines Sonntags als Fest
der Heiligen Familie begangen wird.
|
|
 
|
|
Wortentstehung: Der früheste Beleg für den Ausdruck
Weihnacht stammt aus 1170: „diu gnâde diu anegengete sih an
dirre naht: von diu heizet si diu wîhe naht.“ („Die Gnade
(Gottes) kam zu uns in dieser Nacht: deshalb heißt diese nunmehr
Weihnacht.“)
Schon früh wurde die Vermutung geäußert, dass der Name
vorchristlichen Ursprungs sei: „das dieser heydnisch nam
[Ostern] und standt nicht von Petro, sonder von den heyden in
das christenthumb ist kommen, wie auch die fasznacht, weinnacht
etc.“
Der Erste Wortteil weih wird von weich = heilig, gotisch weihs,
althochdeutsch wîh, mittelhochdeutsch wîch abgeleitet. Einige
Sprachforscher stellen *wich-a-z als Partizip passiv zur Wurzel
wîq (weichen), so dass es sich um ein von der Herde
abgesondertes Opfertier handele und verweisen auf das
lateinische victima und dessen Sippe.
Luther dachte an wiegen und bildete Wygenachten, „da wir das
kindlein wiegen“. Aber auch der zweite Wortteil ist für einen
Festtag ungewöhnlich und weist auf hohes Alter hin. Tacitus
schrieb in Germania Kap. 11: „nec dierum numerum, ut nos, sed
noctium computant“ („Nicht die Zahl der Tage, wie wir, sondern
die Nächte zählen sie“). Etymologisch wird auch eine Herkunft
aus dem Mittelhochdeutschen ze wihen nahten („in den heiligen
Nächten“) gesehen, was auf die schon zur germanischen Zeit
gefeierten Mittwinternächte hinweist, wobei jedoch unklar ist,
ob diese Festlichkeiten tatsächlich zur Wintersonnenwende
stattfanden.
Theodor Storm bildete aus dem Substantiv „Weihnachten“ dann das
Verb weihnachten. In seinem Gedicht vom Knecht Ruprecht heißt es
in den Anfangs- und Schlusszeilen:
Von drauß’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr. |
Weihnachts-Ecards:
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Himmlische Weihnachtsgrüße! |
Frohes Fest! |
Frohes Weihnachtsfest! |
Frohes Fest
und ein glückliches neues Jahr!
(Flash) |
Frohes Fest
(Flash) |
Frohe
Weihnachten! |
|